Was ist eigentlich Schmerz, wenn es sticht, drückt oder zieht?

 

Schmerz ist nicht gleich Schmerz...

 

Egal um welchen Schmerz es geht,

niemand muss tatenlos zusehen.

 

Was ist der Schmerzkreislauf

und welche Folgen hat er?


Wie und wie stark der Schmerz erlebt wird, ist von einer Reihe verschiedener Faktoren abhängig und wird von jedem als anders intensiv empfunden. Entscheidend sind Intensität des Vorfalles, Schonungsprozess (wenn vorhanden), die Schonhaltung und weitere dadurch entstehende Nebenschauplätze.

Dies können muskuläre Dysbalancen oder Verkürzungen sein wie auch falsche Bewegungsmuster uvm...

 

Kommt es zu einem Schmerzreiz, reagiert unser Körper mit Blutdruckveränderungen, Schwitzen und Atemantrieb. Oft setzt die Schonhaltung sofort ein und verschlimmert sich mit der Zeit. In unserem Gehirn weckt er eine Emotion und macht uns den Schmerz schließlich bewusst.

 

All das behandele ich bei Wunsch und/oder Bedarf mit verschiedenen Methoden, Reizen und Ansätzen.

Grundlegend unterscheide ich zwischen dem „akuten Schmerz“ und dem „chronischen Schmerz“.


Akuter Schmerz

 

Dieser Schmerz tritt plötzlich auf und soll vor weiteren Schäden schützen. Er variiert zwischen ein paar Stunden und 3-5 Tagen. Der akute Schmerz ist meist gut und effektiv behandelbar. Je schneller ich mich um die Bereiche kümmern kann, desto schneller und geringer fallen die Regenerationszeit und der Folgeschmerz aus. Ich löse u.a. die betroffenen Muskelbereiche und richte ggf. die Haltung, damit schnellstmöglich eine Besserung eintritt.


Chronischer Schmerz

 

Dieser Schmerz dauert wesentlich länger, teilweise über Monate und Jahre. Es ist wesentlich schwerer diesen zu behandeln als einen akuten Schmerz. Dennoch besteht immer die Möglichkeit, dass ich mit der richtigen Behandlung die Lebensqualität verbessern kann. Der chronische Schmerz steht nicht mehr direkt im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Vorfall. Er wird meist als unscharf/stumpf beschrieben, strahlt in andere Bereiche aus und hat seine Warn- und Schutzfunktion verloren.



Das Schmerzempfinden ist von Person und Zeitpunkt abhängig

 

Er kann gerade mal wahrnehmbar bis hin zu unerträglich stark sein. Oft wird mir der Schmerz als „verrückt“ oder „unberechenbar“ beschrieben. Für einen Überblick ist es notwendig, dass Sie das Ausmaß und die Stärke ihres Schmerzes beschreiben und mit 1-10 beurteilen können. Denn ein unbehandelter Schmerz verzögert den Heilungsprozess und die Beweglichkeit, stört den Schlaf und regt das Schmerzgedächtnis an.

Das Schmerzgedächtnis

 

Da sich der Körper jede Art von Schmerzen merkt (der „Haken“ an der Sache), ist es wichtig sofort zu handeln, die Schmerzen zu lindern und die Ursachen dafür zu finden und zu beseitigen.

Erneut auftretende Schmerzen können manchmal stärker empfunden, in nicht betroffenen Körperarealen wahrgenommen werden (Verschlimmbesserung) und/oder länger andauern. Die richtige Balance aus Regeneration, Behandlungsintervall und -intensität entscheiden über Erfolg oder einen „längeren“ Weg zum Ziel.


Eine reine Symptombekämpfung hilft langfristig niemandem.

 

Es gibt immer eine ganze Reihe von Faktoren, die wir nachjustieren können. Beispiele dafür reichen vom Schlaf (Liegeposition bis zur Schlafauswertung und Traumdeutung) über Bewegungsmuster bis hin zu Verhaltensweisen.

 

Ihr System muss schnellstmöglich wieder in die Balance kommen, um seine eigenen Heilungskräfte wieder nutzen zu können. Symptomorientierte Behandlungsansätze dienen dabei der Wirtschaftlichkeit und haben oftmals einen unterschwelligen Reiz während heilungsorientierte Ansätze darauf zielen, das Problem so schnell wie möglich zu beheben.

 

Ist Ihre aktuelle Behandlung symptom- oder heilungsorientiert?

 

Schmerzen müssen nicht ertragen werden - wir haben alle ein Recht darauf, schmerzfrei zu sein.

Je länger mit einem zugeschnittenen Konzept gewartet wird, desto größer ist die Gefahr, dass man schmerzempfindlicher wird und ein Restschmerz verbleibt.


Fragen, die mir helfen, den Schmerz einzuordnen

Woher kommt der Schmerz?


Wo ist das Zentrum?


Wohin strahlt der Schmerz aus?


Wo ist er, nur auf eine Stelle begrenzt?


Wie kann es passiert sein?


Welche Intensität hat der Schmerz? Skala 1-10


Wie fühlt sich der Schmerz an? z. B. Brennen, Stechen, Ziehen, Drücken


Wann ist er spürbar?


Wie lange tut es schon weh?


Wie verläuft der Schmerz zeitlich? z. B. Stunden- oder Tageweise


Wodurch wird er stärker?


Wodurch lässt sich der Schmerz beeinflussen? z. B. durch Kälte, Wärme oder Druck


Welche möglichen Vorauslöser gibt es? z. B. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen


Welche Ursache liegt vor? z. B. Abnutzungserscheinungen der Gelenke, Schonhaltung oder andere Begleitbeschwerden?


Welche Begleitbeschwerden treten auf? z. B. Übelkeit, Steifheit, Gereiztheit


Welche Arten zur Unterstützung gibt es?

 

Für die Minderung von Schmerzen gibt es medikamentöse Ansätze und nicht-medikamentöse Wege. Wir gehen aber erst einmal davon aus, dass wir keine Medikamente brauchen, bzw. evtl. zum Brechen des Schmerzes - ganz gezielt nach einer Behandlung.

 

Was mache ich?

 

Meine umfassenden Behandlungsmöglichkeiten beinhalten eine Auswahl von Ansätzen aus verschiedenen Bereichen. Ich kann unlimitiert arbeiten, wo andere bereits aufhören müssen. Dazu gehören unter anderem physikalische Ansätze, Anwendungen mit Kälte, Wärme oder elektrischem Strom, Ultraschall, Rot-Kaltlicht, Druckwellen, Bewegungstherapie, Massagen, sowie ergänzend die psychologische Beratung.

 

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Dazu kommt mein 7. Sinn, der mir Zusammenhänge sichtbar macht und mir sagt, worum es geht.

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Ein Beispiel für medikamentöse Schmerztherapie

 

Zu den bekanntesten Optionen der medikamentösen Schmerzminderung gehören Diclofenac, Paracetamol und Ibuprofen - sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die schmerzstillenden Wirkstoffe bringen aber nur kurzfristig Erfolg, wenn diese allein eingesetzt werden. Sie sind nicht für einen langfristigen Einsatz gedacht.

Kein Medikament ohne Nebenwirkungen.

 

Wie lange wird die Zusammenarbeit dauern?

 

Wie lange meine Behandlung andauert, ist unter anderem von der Ursache und Art des Schmerzes, der Dauer, Mitmachbereitschaft und vom Schonungsverhalten abhängig. Welcher Ansatz am besten geeignet ist und wie lange die Behandlung andauern soll, entscheide ich bei der Anamnese.

Ich muss sehen und spüren können, um am besten zu helfen.

 

Was müssen Sie nach der Behandlung beachten?

 

Idealerweise nehmen Sie sich nichts mehr vor und haben die Möglichkeit, im Anschluss zu schlafen oder sich auszuruhen. Ihr Körper braucht es.

 

Was können Sie zum Gelingen beitragen?

 

Den Schmerz als Signal ernst nehmen: Er ist ein Warnhinweis,

dass etwas im Körper nicht stimmt und schützt unsere Gesundheit.

 

Meine  Anweisungen einhalten:

Damit sich rasch ein Behandlungserfolg einstellen kann.

 

Wechselwirkungen beachten: Teilen Sie mir mit, welche Medikamente -

auch frei verkäufliche - sonst noch eingenommen werden.

Ich werde eine Lösung finden, der nächste Schritt wäre..

Nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf.


 Medizinische Fitness und Schmerzbehandlung

Psychische Beratung und Begleitung

Berlin / Potsdam / Umgebung

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Robin Kersten

Tel.: 0174 / 2614365

E-Mail: ichwerde@schmerzfrei.berlin